Neuerscheinung

Sergiu Celibidache

Johannes Brahms • Franz Liszt • Maurice Ravel

 

F. Liszt: Les Préludes S 97 (Symphonische Dichtung Nr. 3)

 

J. Brahms: Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68M.

 

Ravel: Klavierkonzert Nr. 2 D-Dur (Für die linke Hand)

Robert Casadesus (Klavier)

Wiener Symphoniker (Orchester)

Sergiu Celibidache (Dirigent)

 

Sergiu Celibidache zählt zu den herausragenden und eigenwilligsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Nach dem Tod Wilhelm Furtwänglers 1954 und der Berufung Herbert von Karajans zu dessen Nachfolger kam es zum Bruch mit den Berliner Philharmonikern, die Celibidache nach dem Zweiten Weltkrieg während Furtwänglers Dirigierverbot neu formiert und bis zu dessen Rückkehr geleitet hatte. 

 

In den folgenden Jahren, bis zu seinem Engagement bei den Münchner Philharmonikern ab 1979, band sich Celibidache nie längerfristig an ein Orchester, sondern führte ein regelrecht nomadenhaftes, rastloses Künstlerleben.

 

Das nun komplett bei Orfeo veröffentlichte Konzert mit den Wiener Symphonikern vom Oktober 1952 bietet insofern einen interessanten Einblick in eine Zeit, in der Celibidache noch Optionen abzuwägen schien.