CD-Tipp

Seit Kurt Elling hat es im Jazz keinen Sänger gegeben, der einen so glänzenden Karriereeinstieg hinlegte wie Gregory Porter. Mit “Water” und “Be Good”, seinen beiden ersten, frenetisch gefeierten Alben für das Indie-Label Motéma Music, konnte sich Porter gleich als einer der besten zeitgenössischen Jazzsänger etablieren. Unterstrichen wurde dies auch durch die beiden Grammy-Nominierungen, die er für diese Alben erhielt. 

Nun legt er bei Blue Note mit “Liquid Spirit” sein mit Spannung erwartetes drittes Soloalbum vor. Und Blue-Note-Präsident Don Was ermutigte den Sänger dazu, seiner einzigartigen künstlerischen Vision auch bei dem neuen Label treuzubleiben. “Ich betrachte mich selbst definitiv als Jazzsänger, aber ich liebe den Blues, schwarzen Southern Soul und Gospelmusik nicht weniger”, definiert sich Porter. “Diese Elemente finden immer ihren Weg in meine Musik. Und ich habe sie auch stets im Jazz wahrgenommen.” 

 

Quelle: JPC